Sonntag, 20. Januar 2008

Preschener MiG-29 "schießt" B-2 Spirit (Stealth) "ab"

Ich habe eine E-Mail folgenden Inhalts erhalten, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

»Ende der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts entwickelte die amerikanische Firma „Northrop“ einen strategischen Bomber, der durch die gegnerische Luftverteidigung nicht zu orten sein sollte. Er erhielt die Bezeichnung B-2. Für die US Air Force waren 133 Maschinen für insgesamt 36.6 Milliarden Dollar vorgesehen.

Auszug aus dem Buch „Das Luftschwert Russlands“ von Walerij Chairjusow erschienen im Verlag Junge Garde Moskau, ISBN 5-235-02887-2:

„... waren für die vollständige Ablösung der Bomber B-52 vorgesehen. Aber nach der Vereinigung Deutschlands erhielt die amerikanische Luftwaffe die Möglichkeit, sich mit der vierten Generation der sowjetischen Jagdflugzeuge, mit der MiG 29, bekannt zu machen. Eine geringe Anzahl dieser Maschinen befand sich im Bestand der Luftstreitkräfte der DDR. Die Führung der Bundesluftwaffe, deren neuer Eigentümer, übergab den Verbündeten zwei Flugzeuge das eine für die NASA und das andere für die US Air Force.

Die Erprobung dieser Flugzeuge, sie begann unter den Augen der Presse, die nur über das Ende des „kalten“ Krieges, über den Beginn einer Ära des Vertrauens, über Perestroika schrieb und das „russische Wunder“ bejubelte, wurde schnell zur Verschlusssache erklärt. Die Presse berichtete über die hervorragenden Manövereigenschaften und bemerkte, sie würden in der Bewaffnung und elektronische Ausrüstung kaum den amerikanischen Mustern nachstehen, aber die elektronischen Bauelemete seien veraltet.

Es gelang nicht, das Geheimnis zu hüten. Der Testpilot Larry Nilsen, der an dem Erprobungsprogramm teilnahm, erzählte Robert F. Dorre, das Radar der MiG 29 fasse die B-2 sogar vor dem Geländehintergrund auf. Nach seiner Meinung nach kann man annehmen, die Bordradare der MiG 31 oder SU 27 sind auch in der Lage, ein solches Ziel aufzufassen und sicher noch auf größere Entfernungen. Nilsen fügte hinzu, die Besatzungen der B-2 hätten gute Aussichten, sich einem Angriff zu entziehen, aber er erklärte nicht wie. Es blieb auch unklar, ob das Waffenleitsystem der MiG 29 getestet wurde. Aber auch ohne diese Überprüfungen blieb das Image der Tarnkappenbomber angekratzt. Nachdem diese Informationen in die Presse gelangt waren, erhob sich in den Massenmedien ein Sturm der Entrüstung, gerichtet an die Regierung und das Pentagon, „sie würden Steuergelder durch ungerechtfertigte Projekte verschleudern“, „Gebt uns unser Geld wieder !“ forderten die Zeitungen,“ – 20% der Mittel, die für den Tarnkappenbomber ausgegeben werden, reichen für die Beseitigung aller Folgen von Abtreibungen!“ „Wir brauchen neue Arbeitslosenunterstützungen aber keine neue Bomber !“.

Die Erprobungsergebnisse waren das Thema einer Anhörung im Kongress. Im Bericht hieß es „die geplanten Maßnahmen zur Verringerung der Radarauffassung der B-2 auf die gewünschte Stufe verschlingt viel mehr Mittel, als im gleichen Zuge zur Verbesserung der russischen Bordradare erforderlich seien. Die weitere Analyse brachte an das Licht. Die Raketen als Hauptbewaffnung bringen nicht die geforderte Wahrscheinlichkeit der Zielvernichtung, es blieben als Bewaffnung nur frei fallende Bomben oder lenkbare Bomben. Viele Militärspezialisten hatten nun Zweifel, ob die B-2 überhaupt unter den Bedingungen einer aktiven Gegenwehr handeln könne. …

Diese Erkenntnisse, die dem Kongress vorgetragen wurden, kippten fast das Bomberprogramm. Aber der Generalität und Luftfahrtlobby gelang es, die „heilige Kuh“ unter dem Vorwand zu retten, das SAC hätte ja sonst überhaupt keine Bomber, die unter Gegenwirkungen handeln können. …

Die Kongressabgeordneten durften die Meinung der Massenmedien nicht ignorieren, verkürzten das Gesamtprogramm auf 75 Bomber und gaben April 4,1 Milliarden US-Dollar zum Bau von nur 15 B-2 frei. Die wahren Gründe für so eine Entscheidung konnte man natürlich nicht nennen, sie wurden in das Argument, es läuft das Programm für den Bomber B-1 an, geschickt verpackt.

Übersetzung:
Dipl.rer.mil. W. Wehner, Fachübersetzer, ehemals Kdr JG-7. «

Die MiG-29 der NVA flog im JG-3, Preschen.

Kommentare:

  1. Es ist mir nicht gelungen auch nur einen Artikel zu diesem Thema in der Presse zu finden ( Internet )
    Wer kann mir einige Artikel zeigen...
    Ohen Quelle ist es Propaganda
    rwsb

    AntwortenLöschen
  2. Nachsatz : die B2 ist nicht als stealth Bomber konstruiert worden. Es ist nicht verwunderlich , dass man diesen Bomber mit einem RADAR ( Flugzeug oder SAM ) auffassen kann.
    Die technische Besonderheit (aber das ist heute auch nichts besonderes mehr ) war das Auffassen von oben gegen die Erdoberfläche.Ehe ich mir das Buch kaufe, frage ich hier lieber noch mal nach.
    RWSB www.peters-ada.de

    AntwortenLöschen
  3. @RWSB

    Die "Quelle" steht - sogar mit Bezugsmöglichkeit verlinkt - im Beitrag: "Das Luftschwert Russlands" von Walerij Chairjusow erschienen im Verlag Junge Garde Moskau, ISBN 5-235-02887-2.

    Es entieht sich meiner kenntnis, ob der Auor wiederum seine Behauptungen näher belegt.

    P.S. Es kommt immer auf die Definition von "stealth" an. Selbst die MiG-21 hatte auf dem Radar einen deutlich kleineren Reflex, als man bei der Größe hätte erwarten dürfen ...

    AntwortenLöschen
  4. [stealth]
    * "The U.S. Air Force's B-2 stealth bomber is the flagship of the nation's long-range strike arsenal, and one of the most survivable aircraft in the world."
    northropgrumman.com
    * "The B-2 Spirit, or stealth bomber, was developed and built by an industry team consisting of Northrop Grumman, Boeing, and Vought Aircraft Industries."
    boeing.com

    Jetzt können das natürlich nur Werbesprüche sein, aber ....

    AntwortenLöschen
  5. http://de.rian.ru/business/20080218/99491909.html

    So gut ist das Zeugs wohl doch nicht.

    AntwortenLöschen
  6. Du mußt den Artikel auch vollständig lesen, dort heißt es u.a.: "Experten führen die entstandene Situation auf den Wahlkampf in Algerien und auf Frankreichs Streben zurück, seine Kampfjets Rafaele zu verkaufen." ;-)

    Es ist allerdings zuzugeben, daß auch die Waffenschmieden in Rußland nicht mehr in dem guten Zustand sind, wie zu Sowjetzeiten.

    Hat aber auch nichts mit der Maschine zu tun ...

    AntwortenLöschen