Mittwoch, 27. Februar 2008

Guten Tag, Passkontrolle der DDR

Oberstleutnant Hans - Dieter Behrendt hat es getan: Ein zweites Buch geschrieben!

Nein, eine Website unter dem Label "Passkontrolle - DDR" und ein Buch über die Glienicker Brücke mit dem Titel "Agentenbrücke" genügten ihm nicht, es muß auch noch ein weiters Buch sein :-)) Seit Februar 2008 ist es nun beim GNN - Verlag käuflich erhältlich:

Leider liegt mir noch keine Rezension, auch keine Einlassung oder "Probekapitel" des Autors vor, so daß ich hier mal einfach den Verlag zitiere: »In dieser Publikation soll differenziert dargelegt werden, wie sich der Arbeitsbereich Passkontrolle der DDR von 1962 bis 1990 historisch entwickelte, warum er dem Ministerium für Staatssicherheit (MfS), Hauptabteilung VI, zugeordnet bzw. untersterstellt war und warum die Mitarbeiter in der Uniform der Grenztruppen den Dienst versahen.

Fest steht, dass alle Kontrollprozesse stets zentral und unmittelbar durch Berlin gesteuert und kontrolliert wurden. Die Bezirksverwaltungen für Staatssicherheit stellten im Grunde genommen lediglich das Personal, waren für alle Versorgungsfragen, die Kader- und Parteiarbeit sowie die Durchsetzung von Vorgaben der Zentrale verantwortlich. Ob dies eine zweckmäßige Variante war, wird in der Publikation kritisch hinterfragt. Diese Diskussion spielte bis 1990 im Personalbestand immer wieder eine Rolle.

Hier sollen nun, stellvertretend für die anderen Grenzübergänge der DDR, überwiegend anhand der Grenzübergangsstelle Drewitz wichtige Abfertigungspraktiken, Ereignisse, Vorkommnisse, Hintergründe, vorrangig des Transitverkehrs, der Öffentlichkeit vermittelt werden. Dabei ist die Tätigkeit der Organe der BRD und von Berlin (West) an ihren Grenzabschnitten bewusst nicht ausgeklammert, kann und soll aber nicht umfassend sein. Es sind in der Regel Darstellungen ohne Bewertung, ein Festhalten von Fakten, sie veranschaulichen überwiegend die Tätigkeit der Kontrollkräfte der DDR, haben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit.Alle Darlegungen sind aus der Sicht und dem Erkenntnisstand des Autors geschildert; enthalten sind auch autobiographische Hintergründe.«

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