Mittwoch, 25. März 2009

MiG-25 quittiert den Dienst

Die neue Fliegerrevue (Heft 4/2009) bringt einen Artikel unter dem Titel: »Abschied nach 40 Jahren: MiG-25 quittiert den Dienst«

Zur Einleitung heißt es: "Zunächst als Abfangjäger gegen Lockheed SR-71 und North American B-70 Valkyrie entwickelt, stellten die sowjetischen Luftstreitkräfte das Projekt E-155 ab 1969 als MiG-25 in Dienst. Das schnellste Flugzeug Russlands hält auch heute noch mehrere Weltrekorde. Doch die militärische Karriere der Foxbat, von der etwa 1200 Stück gebaut wurden, geht in diesem Jahr unwiderruflich zu Ende."

Wie immer zeigt der Autor, Stefan Büttner, seine große Detail- und Faktenkenntnis. Wobei ich allerdings stets Bedenken habe, ob er sie auch immer in den richtigen Zusammenhang einordnet und wertet. Wenn man zu nah am und noch dazu unvollständigem Mosaik steht ... Ich verweise mal dezent auf seine etwas zu "lauten" Artikel: "Sowjetische Atombomben in Europa – Ein Kapitel aus dem Kalten Krieg" und vor allem "Wie der Kreml die DDR aufgab" ... die gezogenen Rückschlüsse sind m.E. doch sehr abenteuerlich :-D

Siehe auch:
Die Geschichte des Abfangjägers MiG-25
Inhaltsverzeichnis von ".....MiG-25"
Wie genau habe ich mir ein Buch auf CD vorstellen?

Dienstag, 24. März 2009

100 Jahre Motorflug in Kamenz

»Erklärung im Namen der Arbeitsgruppe Geschichte der Offiziershochschule der Luftstreitkräfte / Luftverteidigung „Franz Mehring“

In der Presse und auch in kommunalen Verlautbarungen wird von 100 Jahren Flugplatz Kamenz im Jahre 2011 gesprochen. Historisch ist das so nicht wahr. 1911 gab es den ersten Start eines Motorflugzeuges in Kamenz, jedoch macht das noch keinen Flugplatz.

Erst am 11.09.1916 genehmigte der sächsische König die Errichtung einer Fliegerstation in Kamenz. Am 17.06.1918 wurde der Befehl zur Belegung des Flugplatzes mit Schülern der Fliegerersatzabteilung 12 aus Cottbus erteilt, am 20.07.1918 der Befehl zur sofortigen Aufnahme der Flugausbildung.

Aber schon am 26.03.1911 startete Oswald Kahnt mit einem Grade-Eindecker zweimal vom Kasernenhof der Albert-Kaserne, dem heutigen großen Parkplatz im Behördenzentrum Kamenz. Am 27. 03. flog er erneut mehrere Male, landete beim vierten Flug auf dem damaligen Exerzierplatz an der Strasse nach Zschornau zwischen und transportierte zweimal jeweils einen Passagier in 2 bis 4 m Höhe etwa 800 m weit.

Wer sich näher dafür interessiert, kann die Sachverhalte bei Gerhard Kaiser, Jürgen Busch: Flugplatz Kamenz – Vom Exerzierplatz zum Verkehrslandeplatz, Aeroshop Kamenz 2005, S. 16f, S. 21 und 28 oder in der Festschrift der Stadt Kamenz nachlesen, die anlässlich des 775. Jahrestages ihrer urkundlichen Ersterwähnung herausgegeben wurde.

100 Jahre Flugplatz Kamenz im Jahre 2011 halten wir für eine geschichtliche Irreführung. Im Gedenken an unseren Kameraden Oberstleutnant a.D. Gerhard Kaiser, der Kamenzer Garnisons- und Flugplatzgeschichte erforscht hat, wollen an der historische Wahrheit festhalten.

Das wichtige Stadtjubiläum 2011 könnte man historisch korrekt unter ein Motto stellen wie:
„100 Jahre Fliegen in Kamenz“ oder
„100 Jahre Motorflug in Kamenz“ oder
„100 Jahre Passagierflüge in Kamenz“.

Herbert Bellanger«
HINWEIS
Die beiden Anlagen der Erklärung: "Königliche Genehmigung vom 11.09.1916 zur Errichtung einer Fliegerstation in Kamenz" und "Meßtischblatt mit Flugroute vom 27.03.1911" wurden hier von mir nicht wiedergegeben.

Sonntag, 22. März 2009

Hubschraubertechniker Mi-8, NVA, gesucht

Es ist jemand an mich heran getreten, der einen Hubschraubertechniker (Mi-8, NVA) sucht. Dabei soll "ein sehr interessanter Job" herausspringen.

Aus der Mail:
»Es geht um einen (vermutlich) einmaligen Job. Der Besitzer einer MI-8 (arabische Halbinsel) möchte sie in Moskau in eine Salonvariante umbauen lassen. Aus welchem Grund auch immer möchte er einen Techniker der ehemaligen NVA dabei haben, der einfach nur dabei ist und im Interesse des Besitzers den Prozess begleitet.

Hört sich ein wenig fantastisch an, ist aber real und (ziemlich) seriös. Zumindest, wenn man im Hintergrund hat, dass da unten sehr viele Ex-DDR-Spezialisten aktiv sind. Einer meiner Bekannten zum Beispiel im Bereich Spezialbau. Über den kommt auch die Anfrage. Es geht nicht darum einem "Spinner" zu helfen sondern vielleicht einem ehemaligen Mitstreiter (eben diesem Techniker) einen interessante Job (der sicher nicht schlecht bezahlt wird) zu vermitteln.«

Kontakt über: admin@nva-forum.de

Einladung: 10. Familientreffen des FRR-13

Der Vorstand der „Gemeinschaft der 13er e.V." lädt alle Kameraden des Vereins und alle Ehemaligen des FRR-13 mit Partner zum 10. Familientreffen recht herzlich ein:

Aus der Einladung:
»Diesmal treffen wir uns nach knapp zwei Jahren in der Kultscheune der Gaststätte Göldnitz in Matzlow am 10. Oktober 2009, Beginn ist 16:00 Uhr.

Folgenden Ablauf bieten wir den Teilnehmern an:

16:00 Uhr Empfang der Teilnehmer durch den Vorstand der Gemeinschaft
16:15 Uhr Begrüßung und gemeinsame Kaffeetafel in der Scheune
17:00 Uhr Show-Programm mit Parchimer Sportlern und Künstlern
18:00 Uhr Präsentation von Büchern und DVDs über die LSK/LV. Gespräche und Austausch von Erinnerungen
19:00 Uhr Gemeinsames Abendessen
20:00 Uhr Tanz nach Disco-Musik mit lustigen Einlagen

Einige organisatorische Hinweise:

Die Anmeldungen können ab sofort erfolgen. Der Teilnahmebeitrag beträgt 30,00 €/Person.
Bitte bis 15.09.2009 auf das Konto der Gemeinschaft einzahlen:
Kto.: 1191001713 / BLZ: 14051362 / Sparkasse Parchim - Lübz
Kennung: FT 09 und der Name (Gilt als verbindliche Anmeldung; Wer sich erst später anmelden kann, bringt bitte den Beitrag am 10.10. mit).
Übernachtungen werden in Pensionen in Matzlow/Garwitz über den Vorstand organisiert. Die Bezahlung erfolgt selbständig vor Ort. Bitte bei Anmeldung bestellen. Ein Kleinbus Gaststätte - Unterkunft steht bereit.

Anmeldung und Fragen bitte an:
Wilfried Rühe: 03871 441243, e-Mail: Wilfried.Ruehe@t-online.de
Hartmut Günther: 03871 727966
Rudolf Wolf: 03871 226751

Wir bitten ausdrücklich alle Empfänger dieser Einladung diese auch an andere Ehemalige weiter zu geben. In unserem nächsten „Kanonier" werden wir ebenfalls zum Familientreffen einladen.

Mit freundlichen Grüßen
Wilfried Rühe

Vorsitzender der "Gemeinschaft der 13er e.V."
Vorstand der Gemeinschaft: Wilfried Rühe, Karl-Heinz Riekehr,Hartmut Günther, Rudolf Wolf, Burghard Keuth«

Montag, 9. März 2009

Flimmerkiste: Krieg in den Wolken

Der TV-Sender "Phoenix" wiederholt offenbar jährlich sein Program, was aber hier zum Vorteil ist. So läuft wieder "Krieg in den Wolken - Luftspione über der DDR", ein Dokumentarfilm von John Goetz, Jan N. Lorenzen und Claudia Schön aus dem Jahr 2007.

* T * I * P *
Do, 12.03.09, 20.15 Uhr
Fr, 13.03.09, 07.15 Uhr
Fr, 13.03.09, 18.30 Uhr


Näheres zur Doku siehe:
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com/2007/11/krieg-in-den-wolken-luftspionage-ber.html

Sonntag, 8. März 2009