Spiegel-Zitat: "Während Buhrow einen Bericht über das bevorstehende EM-Halbfinale anmoderierte, waren zwei Fahnen eingeblendet - eine rote mit Stern und Halbmond und daneben eine rot-schwarz-gelbe. Rot-schwarz-gelb? Welches Land war das doch gleich?" Während die Sendung angeblich gleich aus der
ARD-Mediathek entfernt wurde, sei bei
Youtube noch ein Schnipsel des Beitrages online:
http://de.youtube.com/watch?v=NIlW25XFtus Da fiel mir doch - auch angesichts der
EM-beflaggten Pkws - ein Gedicht des Publizisten, Landwehroffiziers,
Barrikaden-Kämpfers und subversiven Elementes
August Braß mit dem Titel "
Die Fahnenweihe" ein (aus dem Gedächtnis):
"Auf Schwarz - Rot - Gold, da hofften wir,
das sollt die Freiheit tragen.
Da schlugen wir, da siegten wir,
hoch flatterte das Reichspanier -
in jenes Märzes Tagen.
Oh, Schwarz - Rot - Gold, in Nacht und Graus,
mußt sich dein Schimmer trüben.
Das Gold der Freiheit, stahl man uns daraus,
das Schwarz, werfen wir selbst heraus -
das Rot ist nur geblieben.
Drum laßt uns denn, mit frischem Mut,
das Banner neu uns färben,
wir färben echt, wir färben gut,
wir färbens mit Tyrannenblut -
diesmal, soll`s nicht verderben!"
Das nun ausgerechnet die Tagesthemen den ersten Schritt gehen sollte, will mir aber nicht so recht einleuchten .... ;-)