Dienstag, 2. Februar 2016

Tag der offenen Tür TRADI SANITZ am 27.02.2016!



 
 


































  
Vorbemerkung:
Wir hoffen, dass Ihr alle gut ins neue Jahr gekommen seid! Und dass Eure Wünsche und Vorstellungen für 2016 in Erfüllung gehen! Inzwischen hat uns ja der Alltag wieder, auch Ostern kommt bald, garantiert…

Im vergangenen Jahr hatten wir den alljährlichen Tag der offenen Tür TRADI SANITZ an einem Sonnabend, nämlich am 28.02.2015, durchgeführt. Für viele Interessierte günstig, nicht nur für diejenigen, die noch berufstätig sind oder eine lange Anfahrt haben. Die Vielzahl der Besucher hat es bestätigt...

Wir haben uns deshalb entschlossen, auch diesmal wieder einen Sonnabend zu nehmen:
der diesjährige Tag der offenen Tür TRADI SANITZ ist am Sonnabend, den 27.02.2016!

Kurz zum Ablauf:

10.00 Uhr Beginn, Besichtigung TRADI, U-2 Ausstellung, Poster Wandgalerie, DVD DK-Reise, Verkaufsstand mit Buch & DVD 43. FRBr, Fotobuch & DVD Ausstellung „50 Jahre Garnisonsort Sanitz „ 2012 usw.
ca. 11.00 der obligatorische Erbseneintopf
ca. 11.30 Uhr Abfahrt nach Wendfeld in das ehemalige TA-Objekt
ca. 12.00 Uhr Vortrag Thema „Kalter Krieg“, Dauer ca. 30 min, Fragen & Gespräche zum Thema entsprechend Interesse
Kaffee & Kuchen & Wiedersehen & Erzählen wie immer
ca. 14.30/15.00 Uhr Ende des Treffens

Das Vortragsthema "Kalter Krieg" hat sich aus der Einladung in das KOLDKRIGS-Museum in Stevnsfort ergeben, passt aber leider auch wieder in die aktuelle politische Weltlage. Wer hätte das  1990 gedacht, dass die Gefahr besteht, dass sich so etwas noch mal wiederholen könnte? Nach dem Ende der mehrere Jahrzehnte dauernden Zeit des KALTEN KRIEGES... Die Gründung der NVA am 01.03.1956 fiel in eine besonders aggressiven Periode, in denen die USA infolge ihrer damaligen technischer Überlegenheit z.B. ungehemmt Spionageflüge über den sogenannten "Ostblockstaaten" machten und dabei insbesondere die UdSSR regelrecht vorführten. Bis zum 01. Mai 1960 mit dem Abschuss von Francis Powers... Auch wenn die Welt mehrfach kurz vor einem atomaren Schlagabtausch stand - wie in der Kuba-Krise - so verhinderte letztlich das entstehende militärstrategische Gleichgewicht zwischen NATO & Warschauer Vertrag den HEISSEN KRIEG. 

Wir bitten Euch, aus organisatorischen Gründen bis zum 15.02. ein kurzes Rauchzeichen an das TRADI SANITZ zu senden, wenn Ihr zum Treffen nach Sanitz kommen wollt! Bitte auch an die begrenzten Parkmöglichkeiten im Schwarzen Weg denken, als Variante ist der Parkplatz bei NORMA Nähe Ortseingang Sanitz aus Richtung A 20/Tessin günstig! Viele Grüße und bis dann…





Sonntag, 31. Januar 2016

Benzinpreise 2015

Seitdem sich Russland dem Imperium aktiv widersetzt und sogar alte Freunde in Nahost unterstützt sowie militärisch gegen den Terrorismus vorgeht, ist es einem massiven Wirtschaftskrieg ausgesetzt:


Russland hält durch eine Abwertung seines Rubel gegen des US-Dollar gegen. Als deutsche Autofahrer kommt uns das billige Öl entgegen. Andererseits bezahlen wir den Entzug Wehrpflichtiger und damit die Einschränkung der Rekrutierungsmöglichkeiten der syrischen Streitkräfte im Kampf gegen den Terrorismus unmittelbar.

So sieht die Entwicklung des Benzinpreises aktuell aus (mit "klick" vergrößern) :

Interne links:



Montag, 21. Dezember 2015

Einladung & Reise in das KOLDKRIGS-Museum Stevnsfort (DK)




















Vorbemerkung:
Am Sonnabend, den 21.11.2015, war es soweit: eine Reisegruppe Ehemaliger der NVA & vom Luftfahrtmuseum Finowfurt sowie ein Redakteur/Kamera-Team des NDR-MV trafen sich um 08.30 Uhr am Fährcenter Rostock-Überseehafen. Zu einer Reise in das KOLDKRIGS-Museum Stevnsfort auf Seeland/Dänemark.

Ursache und Hintergrund der ganzen Sache war unsere Kritik an einem Beitrag ZEITREISE im NORDMAGAZIN des NDR-MV vom Februar 2014. Vielleicht könnt Ihr Euch noch daran erinnern. Thema „Kalter Krieg auf der Ostsee“-z.T. sachliche Fehler und fehlender historischer Kontext im Beitrag incl. in den Kommentaren. Bei einem Treffen mit dem NDR, u.a. mit dem Autor des Beitrages, gab es darüber eine offene und vertrauensvolle Diskussion, in der die Fehler zugegeben wurden, zugleich mit der Bitte um Mitarbeit/Unterstützung bei weiteren ähnlichen Themen zur Geschichte/NVA/Kalter Krieg. Wir haben zugesagt, entsprechend unseren Möglichkeiten. Dabei waren damals auf „unserer“ Seite der Runde Joachim Kampe aus Strausberg und Roland Woiciechowski aus Demen. Eine Einladung nach Dänemark vom Leiter des KOLDKRIGS-Museums, Thomas Tram Pedersen, erhielten wir kurz danach. Nach etlichen Terminverschiebungen wurde der 21.-22.11.2015 als endgültiger Besuchszeitraum vereinbart. Im Vorfeld hatten wir versucht, auch ehemalige Piloten des JG-9 Peenemünde für das Projekt zu gewinnen, da es im DHS-Einsatz ja auch zu „Luft-Begegnungen“ mit dänischen Jagdflugzeugen gekommen ist. Hatte nicht geklappt. Trotzdem vielen Dank an P. Profe, M. Kanetzki und Dr. W. Thonke für ihre Bemühungen. Nach einigem Zeit-und Kraftaufwand trat eine sachkundige und kompetente „Truppe“ die Reise an:

Bernd Krautheim (AGS 43.FRBr Rövershagen, dann Ltr. GS FRR-13 Parchim), Dr. Klaus-Peter Kobbe (Ltr. Luftfahrtmuseum Finowfurt),  Jörg Engel (engagiert sich beim Luftfahrtmuseum Finowfurt), Hartmut Hädicke (K-FRA 4333Kägsdorf, dann in der 51.FRBr Sprötau), Heinz-Dieter Wittwer (Grenzbrigade Küste, Funkmessaufklärung), dazu kam Barbara Kirchhainer (Ltr. TRADI SANITZ)
Eine interessante Reise mit vielen Erlebnissen & Erkenntnissen, das Projekt ZEITREISE vom NDR M-V und auch eine Gesprächsrunde mit Ehemaligen der dänischen Luftverteidigung incl. dem Chef der LV-DK, Oberst a.D. H. Nielsen, standen uns bevor…

In Gedser holte uns Thomas Tram Pedersen ab, dann ging es weiter Richtung zum südöstlichen Teil von Seeland zum KOLDKRIGS-Museum Stevnsfort bei Rödvig/Heddinge. Stevens Klint und Stevns ist an der Küste und durch die Natur mit steilen Klippen und Kalkstein geprägt. Allerdings auch durch den Kalten Krieg mit einer Vielzahl von militärischen Einrichtungen, die weiträumig für die Bevölkerung abgesperrt waren. Sechs Standorte, ca. 1.000 Soldaten. Die meisten Anlagen sind inzwischen außer „Betrieb“, so wie das Stevnsfort, das als letzte Küstenbefestigungsanlage von der dänischen Armee im Jahre 2000 stillgelegt wurde. Es besteht aus einem Außengelände mit zwei Zwillingstürmen 15 cm- Geschützen der deutschen GNEISENAU aus dem II. WK, Reichweite ca. 23 km, als Sekundärbewaffnung, vor allem aber aus mehreren ehemaligen HAWK-Batterien. Reste davon können besichtigt werden. 

Von 1952 bis 1954 erfolgte der bergmännische Bau der großen unterirdischen Bunkeranlagen incl. der Unterkünfte für die 300 Mann starke Besatzung, alles in einer Tiefe von 18-20 m im Kalkstein. Beton kam dabei eher selten zum Einsatz. Der Hauptgang allein ist ca. 1,6 km lang, dazu unzählige Nebenstollen und Räume. Eine feuchtkühle Temperatur von nur 10°C erfordert Durchhaltevermögen. Die Betten der Soldaten dazu ungeschützt im Hohlgang angebracht- nicht gerade was zum „Träumen“. Die günstige strategische Lage diente der Schiffs-und Luftraumüberwachung nicht nur der Öresund-Passage, sondern ging bis hoch nach Bornholm und war zusammen mit weiteren Fla-Raketenstellungen von NIKE und HAWK-Systemen in die Luftverteidigung von Kopenhagen miteingebunden. In einer 24 h-Schicht. Einblick in die Schiffsmelde-/Luftraumüberwachungszentrale incl. einer Fernmeldezentrale konnten wir nehmen, u.a. waren auch verschiedene Dokumente, Signalübersichten, Karten mit Stellungen/Standorten der NATO-Streitkräfte, vermeintliche Bedrohungsaktivitäten des Gegners im Ernstfall, polnische und russische Originale mit Zeichenerklärungen/Abkürzungen zu entsprechenden Seekarten, eine Übersicht über Schiffe/Flotten des Warschauer Vertrages usw. zu sehen, aber nicht nur - auch Kaffeetassen, Aschenbecher und sogar FAXE-Bierflaschen an den Radar-Arbeitsplätzen. Mal eine Flasche Bier am Arbeitsplatz-sicherlich auch Wunsch & Traum eines  Funkorters auf einem Gefechtsstand einer Fla-Raketeneinheit der NVA-Luftverteidigung…

Gab es bereits während des Rundgangs untereinander Gespräche, so wurde das dann am Abend bei einem Treffen intensiviert. Von dänischer Seite nahmen neben T.T. Pedersen u.a. auch der Chef der dänischen Luftverteidigung, Oberst a.D. H. Nielsen, sowie seine Frau daran teil. Vom Dienstgrad Major und als Radar-Operator in einer ebenfalls verantwortungsvollen und Führungsposition tätig. Eine offener, sachlicher und sachkundiger Gedankenaustausch, mit Darstellungen und Berichten zu eigenem Erlebten im Dienst und über den Kalten Krieg in der Luft. Wir erfuhren auch, wie von Seiten des Warschauer Vertrages die Aufklärung der anderen, ebenfalls „gegnerischen“ Seite erfolgte. Von Kampfschwimmern der VM, die an einem der beiden Notausgänge von Stevnsfort eine Nachricht über ihre Anwesenheit hinterließen. Eine für alle Beteiligten interessante Runde…

Dabei stellten wir auch fest, dass die Dänen einen z.T. anderen Blick bzw. eine andere Sichtweise hatten/haben als wir es gewohnt waren. Man geht damit zwar sehr objektiv, aber eben auch „unverkrampfter“ um. Auch wenn der Kalte Krieg natürlich auch das NATO-Land Dänemark und die Gesellschaft geprägt haben. Nie zuvor in der Geschichte Dänemarks wurde so viel in die Verteidigung des Landes gesteckt wie gerade in dieser Zeitepoche. Auch wenn sich Dänemark gegen die Stationierung von Atomwaffen auf seinem Territorium ausgesprochen hatte und die NIKE & HAWK von den USA „nur“ geleast waren…

Am Sonntag, den 22.11., ging es nach Stevns - zum Leuchtturm, einer ehemaligen HAWK-Batterie sowie einer Küstenbeobachtungsstation. Wer een betten plattdüütsch verstahn künnt, der bekommt es in dem Fall auch aus dem Dänischen hin: „KYSTUDKIGSHÜTTEN“… dann u.a. weiter zu einer ehemaligen Funkabhörstation des dänischen Geheimdienstes nach Gedesby. Innen ausgeräumt und verwahrlost, aber auf dem Turm moderne Mobilfunktechnik und entsprechend auch so genutzt. Um 13.30 Uhr mit der Fähre Richtung Rostock. Fragen, die man sich nach einer Reise zumeist stellt: wie war die Reise, was brachte uns die Reise?

Einige Gedanken von Hartmut Hädicke über die Reise…

“… Bereits auf dem Schiff entstand eine lebhafte und interessante Diskussionsrunde über unsere Erlebnisse aus der Zeit des Kalten Krieges im Rahmen der Luftverteidigung an der Nordgrenze zwischen Warschauer Vertrag und NATO. Hier gab es kaum einen Tag, an dem wir es nicht mit Anflügen von westdeutschen und auch dänischen Fliegerkräften auf die Staatsgrenze der DDR zu tun hatten. Ich habe persönliche mehrere Luftraumverletzungen auf den Bildschirmen unserer Funkmessstationen und sogar auf dem Bildschirm der Fernsehkamera unserer Raketenleitstation mitverfolgt. Allerdings hatten wir ein strenges Verbot diese Luftziele mit unseren Möglichkeiten zu bekämpfen. Gleichzeitig mit uns wurden auch die Jagdflieger alarmiert, deren Aufgabe es war diese Flugzeuge aus unserm Hoheitsgebiet zu begleiten. Hätten wir so gehandelt wie die türkischen Streitkräfte bei dem aktuellen Abschuss der russischen SU-24, wäre es sicher nicht zu der friedlichen Wiedervereinigung unseres Volkes gekommen… 

Uns war es wichtig, unseren dänischen Gastgebern auch noch 25 Jahre nach dem Mauerfall zu erklären, dass es stets das Ziel für uns war, durch gute fachliche Kenntnisse und einen hohen Ausbildungsstand unserer Besatzungen einen Krieg zu verhindern und nicht einen Krieg zu führen. Gemeinsam kamen wir zu der Erkenntnis, dass wir alles dafür tun müssen um niemals wieder in eine Situation zu kommen, wo durch einen kleinen Funken ein großer Weltenbrand entstehen kann. Und - wir waren uns auch darin einig, dass sich unsere Welt bereits wieder in einer sehr gefährlichen politischen Lage befindet und täglich unschuldige Menschen durch Kriegshandlungen sterben müssen. Ein neuer Krieg, egal durch wen und wo, kann doch nicht die logische Schlussfolgerung aus unserer Geschichte sein. Ich möchte mich abschließend noch einmal bei den Organisatoren dieses Treffens bedanken und hoffe, dass wir mit unserem Meinungsaustausch zu einer positiven Geschichtsaufarbeitung beigetragen haben.“ (Zitat, H. Hädicke)

Wir möchten uns bei Thomas Tram Pedersen für die Einladung, für die äußerst sachkundige Führung und Begleitung, für sein Engagement und die Gastfreundschaft ganz herzlich bedanken! Und freuen uns auf seinen Besuch des TRADI SANITZ! Auch den anderen dänischen Teilnehmern für die Offenheit, das Vertrauen und die Freundlichkeit nochmals  vielen Dank! Mit dem NDR-Team haben wir uns gut verstanden. Wir denken, dass wir das Projekt ZEITREISE mit dem Thema „Kalter Krieg in der Luft“ sachgerecht & objektiv unterstützt haben und sind gespannt auf die Sendung im NORDMAGAZIN des NDR im Januar 2016… 
 
Ein Poster „Reise nach Stevnsfort“ für die Wandgalerie des TRADI SANITZ ist im Entstehen, eine DVD ebenso. Am Tag der offenen Tür TRADI SANITZ am Sonnabend, den 27.02.2016, zu besichtigen!
Zum Weihnachtsfest und zum neuen Jahr 2016 wünschen wir Euch alles Gute, vor allem Gesundheit!      

Montag, 19. Oktober 2015

Spanische Soldaten im 2. Weltkrieg

Nach der Niederlage gegen Francos Truppen, war der Krieg für spanische Soldaten der Republik nicht immer zu Ende.

Neben denen, die von den Faschisten ermordet wurden, die bis in die 1950er in der Guerilla kämpften, jenen, die sich nicht selten über Jahrzehnte(!) im Inland versteckt halten mußten oder in der Emigration starben, gab es auch welche, die sich ins Ausland durchschlugen und den Kampf in anderen Armeen fortsetzten. Bekannt ist vielleicht, dass der einzige Sohn von La Pasionaria, Rubén Ruiz Ibárruri, am 14. September 1942 in der Schlacht um Stalingrad als Oberleutnant der 35. sowjetischen Gardedivision fiel.

Über Spanier, die Paris mitbefreiten, erzählt ein Comic des Paco Roca, unter dem Titel "Die Heimatlosen", der auch auf Deutsch erschien und käuflich zu erwerben ist.

Weitere Informationen gibt es hier:
http://www.reprodukt.com/70-jahre-tag-der-befreiung-2/ und hier:
http://www.reprodukt.com/produkt/graphicnovels/die-heimatlosen/
http://ddr-luftwaffe.blogspot.de/2010/08/spaniens-himmel-belchite.html

Mittwoch, 26. August 2015

Hilfe für die Ukraine

Es "ist dies das größte EU-Finanzhilfepaket, das ein Nicht-EU-Land innerhalb so kurzer Zeit je erhalten hat."

Nach dieser offiziellen Übersicht:

erhielt und erhält die Ukraine nach derzeitigen Stand allein von der EU:

- Anfang 2014
Ein EU-Darlehen in Höhe von insgesamt 2,21 Mrd. EUR

- Mitte / Ende 2015
Ein neues "Makrofinanzhilfeprogram" i.H.v. 1,8 Mrd. EUR

- Zusätzlich u.a.
* Finanzhilfen im Umfang von bis zu 355 Mio. EUR,
* neue Kreditvergaben der Europäische Investitionsbank bis 3 Mrd. EUR
* Euratom-Darlehen in Höhe von 300 Mio. EUR,
* EU-Programm SURE im Umfang von bis zu 55 Mio. EUR,

Macht in der Summe derzeit und nur von der EU mindestens 7,72 Mrd. EUR.

Aber, wir schon früher wissen, daß wir in der EU so oder so die Zeche bezahlen müssen, vgl.:

Und der befehl zur Finanzierung der Ukraine kam auch nicht von irgendwoher. Bereits im März 2014 wurde verlautbart: »Deutschland habe eine Führungsrolle innerhalb der EU und müsse die
Ukraine aufbauen. Nicht nur großangelegte Finanzhilfen sollen geleistet werden, sondern auch
massive Direktinvestitionen seien wichtig. Das ist jedenfalls die Ansicht des
US-Globalstrategen Zbigniew Brzeziński


Siehe auch:

Nunja, zumindest ist die Ukraine billiger als eine Bank.

Dienstag, 30. Juni 2015

Ukraine: Holocaust-Gedenkstätten

Wir werden alle älter und darum hören wir zum Abendbrot im Radio gern "endlich deutsche Hits", was auch Nachrichtensendungen mit einschließt. Nachrichten hört man in der BRD aber nicht mehr ungestraft. 

Eine Meldung lautete heute Abend sinngemäß, daß nun in der Ukraine erstmals Holocaust - Gedenkstätten errichtet würden, gleich fünf.

Nanu, Nazis die Holocaust-Gedenkstätten errichten, statt sie zu schänden? Und, ausgerechnet in einer ehemalige Sowjetrepublik, soll es keine Stätten des Gedenkens geben, nicht zuletzt weil dort die Bandera-Leute gegen ihre jüdischen Mitmenschen gewütet haben?!

Also, als erste Anlaufstelle ist Wikipedia immer gut. Siehe da: Für die Ukraine werden sogar 25 Gedenkstätten für die Opfer des Faschismus, der hier natürlich "Nationalsozialismus" heißt, aufgelistet. So die Denkmale zur Erinnerung an die ermordeten Juden in KertschKamjanez-PodilskyjMohyliw-Podilskyj. Natürlich fehlt auch die Denkmalanlage Babyn Jar nicht in der Aufzählung.

Was soll die Meldung?

Das Geheimnis lüftet mir der Deutschlandfunk, wenn auch etwas verquast. So behauptet auch er fälschlicherweise: "Erst jetzt beginnt man in der Ukraine mit der Aufarbeitung des Holocaust." Immerhin erfahre ich, daß am 29.06.2015 tatsächlich "in der Nähe von Lemberg, genau in Rava Ruska und Kysylyn sowie morgen in Ostroschets, Bachiv und Prochid insgesamt fünf Gedenkstätten eröffnet" wurden. Offenbar fünf weitere.

Und wer bezahlte die Errichtung der Gedenkstätten? Die ukrainische Regierung?

Mitnichten: "Bislang erfolgt die Finanzierung durch die Bundesregierung: Sie gab 1,3 Millionen Euro". Aber, das stört Geoffrey Pyatt, den US-Botschafter in Kiew (quais der direkte Vorgesetzte der Putschisten-Regierung), nicht, wenn er meint: "Wenn die Ukraine jetzt beginnt, die Massengräber kenntlich macht, nimmt sie ihre historische Mitverantwortung wahr" ... ja, meine ich, wenn sie mal begönne.

Foto: Wikipedia

Sonntag, 28. Juni 2015

Spaß mit Flaggen

Leider hat bekanntlich Sheldon, aus "The Big Bang Theory", beschlossen, seinen Video-Podcast über die Welt der Flaggenkunde: "Sheldon Cooper präsentiert Spaß mit Flaggen" einzustellen. Hätte er es mal nicht, denn dann wäre der CNN-Reporterin Lucy Pawle nicht ein schwerer Lapsus passiert.

Die Gute hat ganz aufgeregt eine Flagge der Terrororganisation "Islamischer Staat" ausgerechnet auf der diesjährigen Schwulen- und Lesbenparade in London entdeckt:
Dummerweise waren auf dem schwarzen Stoff - zum verwechseln ähnlich - "nur" Dildos und anderes Sexspielzeug abgebildet. Wie meinte einst Dr. George Benjamin Clémenceau so arrogant und antiamerikanisch: "Amerika - die Entwicklung von der Barbarei zur Dekadenz ohne Umweg über die Kultur".

Link