Vorab: Die dort erhältlichen Infos sind sehr interessant, wichtig und gut gemacht!
Naürlich hat so ein Projekt seine "Ecken und Kanten". Das Hauptproblem ist, daß aufgrund der in den NATO - Staaten geltenden Sperrfristen, weitgehend doch nur Dokumente des Warschauer Vertrages und nicht zuletzt der DDR offenliegen. Das führt zwingend zu einigen Folgeproblemen:
Jede Armee schmiedet nun Pläne für den Ernstfall und dazu gehört auch die Planung des Gegenschlages, wenn der Angriff gestoppt ist. Natürlich sagt jede Armee, daß das nur der Verteidigung diene. Und da das zurecht keiner glaubt, werden diese regelmäßig geheim gehalten. Während des Kalten Krieges wurden von östlicher Seite hin und wieder
aufgekärte Nato- /
Bundeswehr - Pläne veröffentlicht, das unterbleibt seit 1990 ... So wäre es für den Warschauer Vertrag überlebensnotwendig gewesen, bei einer militärischen Konfrontation sofort
Westberlin, "den
Pfahl im Fleische der DDR", einzunehmen. Daraus nun Aggressionsabsichten zu machen, ist mehr für einfach Strukturierte. Das solche Planungen auf beiden Seiten politische und militärische Realität waren und sind(!) ist schwierig zu vermitteln und doch die Wahrheit.
Und so entsteht ein schiefes Bild!
Ein weiteres Problem ist, daß nicht jeder diese Dokumente richtig "lesen", interpretieren kann. Das klassische "Historikerproblem": Wenn Du heute schreibst, wie die Leute damals wirklich gedacht / gehandelt haben, hält die heute jeder für bekloppt. Also mußt Du umfassend erklären oder - weil das im Film / Roman / Web nicht so gut geht - "übersetzen" (ihnen also heutige Denk- und Handlungsmuster unterschieben) oder nur dokumentieren und das "bekloppt" bewußt in Kauf nehmen ... und letzteres passiert hier.
Im Grunde beobachten wir das laufend, wenn ich einfach mal die bewußte Geschichtsfälschung hier außen vor lasse. Da haben wir beispielhaft Geschichte mit:
Eine interessante Rezession des PHP - Projektes findes sich »
hier«.