Donnerstag, 6. Dezember 2012

Lesermeinungen & Leseprobe Buch 43.FRBr Sanitz
















 Vorbemerkung:
Unmittelbar nach der Präsentation des Buches "43. Fla-Raketenbrigade 'Erich Weinert'-Fakten und Geschichten" am 01.09.2012 zur Eröffnung der Ausstellung in Sanitz erreichten uns die ersten Reaktionen von Lesern. Inzwischen haben sich viele Ehemalige und auch Geschichts-und Technikinteressierte gemeldet, die das Buch als auch die DVD über die 43.FRBr hier im TRADI Sanitz bestellt und erworben haben. Bei Wunsch auch mit Widmung/Autogramm. Und es gibt ein überaus positives Echo, hier ein kleiner Auszug der eingegangenen Lesermeinungen:


"... das Buch ist gestern eingetroffen, die DVD schon einige Tage früher. Dafür vielen Dank, natürlich auch für die Widmung. Mein erster Eindruck: sehr interessant gestaltet und sicherlich aufschlussreich und lesenswert. Da ist viel Arbeit, Aufwand und Herzblut enthalten. In diesem Truppenteil und später taktischen Verband gedient zu haben, erfüllt mich noch heute mit Stolz – es war nicht umsonst! Für Deine Familie und Dich alles Gute und vor allem Gesundheit . Wilfried (Walter)"


"Das Buch widerspiegelt, wie es gewesen ist. Da ich selbst in einer Fla-Raketenabteilung als wehrpflichtiger Soldat für 18 Monate gedient habe, weiß ich, wovon ich spreche. Der Teil Technik ist kurz und präzise dargestellt, reicht vollkommen, da sich vieles sonst wiederholen würde gegenüber Büchern mit ähnlichem Thema. Beim Teil Chronik habe ich gestaunt, es war sicherlich ein ganz schönes Stück Arbeit, all die Geschehnisse einschließlich  Daten und Personen usw. über diesen langen Zeitraum aus den Ordnern im Archiv Freiburg zusammenzusuchen. Es war schon interessant, denn bei dem einen oder anderen Ereignis war ich selbst dabei, wie z.B. zum Schießen nach Kasachstan. Höhepunkt im Buch ist der Teil Geschichten, so jedenfalls empfand ich es. Auch die Zeit der Wende ist sachlich und ehrlich dargestellt. In diesen Abschnitt ist u.a. ein Beitrag eines Angehörigen des Übernahmekommandos der Bundeswehr ab 03. Oktober 1990, fand ich gut, ohne Arroganz, ganz im Gegenteil. Und-die DVD ist eine tolle Ergänzung zum Buch. Also, unterm Strich-das Buch ist einfach Klasse und ich kann es nur weiter empfehlen!  Heinz Hesse"

"Eine tolle Dokumentation ! So stellt man sich eine Geschichtsaufarbeitung vor. Es fanden sich viele Zeitzeugen, die an der Geschichtsaufarbeitung mitwirkten. Neben sachlichen Darstellungen sind es vor allem die Erlebnisberichte aus verschiedenen Sichtweisen, die die Geschichte der 43.FRBr. so lebendig macht. Den Autoren ist es gelungen, damit auch vielen damals Beteiligten ein Denkmal zu setzen. Auch um der heutigen Generation ein wahres Bild über diese Zeit zu vermitteln, ist diese Dokumentation sehr hilfreich und zu empfehlen. Fritz Heinz"  

"Das Buch habe ich mit großer Aufmerksamkeit gelesen. Ich habe seit 1961 in einer FRA des FRR-18, später 43.FRBr, 25 Jahre meinen Dienst geleistet. Die einzelnen Beiträge im Buch haben überzeugend dargelegt, wie der Dienst in den Fla-Raketentruppen der Luftverteidigung verlaufen ist. Ich möchte ein Lob den Herausgebern des Buches Bernd Kirchhainer, Dieter Reichelt, Lothar Herrmann sowie der Projektleiterin Barbara Kirchhainer aussprechen! Wer mehr über die 43.FRBr und die Bewaffnung erfahren möchte, der sollte dieses Buch lesen. Hans-Ulrich Maynicke" 


"Als aktiver Zeitzeuge aus dem zweiten Drittel des Bestehens FRR-18 / 43.FRBr. ist es mir ein Bedürfnis, dieses Buch jedem ehemaligen Angehörigen, sei es Grundwehrpflichtiger, Längerdienender, Berufssoldat oder auch Zivilbeschäftigter , zu empfehlen es zu erwerben und zu lesen. Ich bin der festen Überzeugung, irgendwo erkennt sich jeder wieder, sei es als Person oder einfach auf seinem Dienst- oder Gefechtsposten.Selber habe ich die Phase des Aufbaus der "kleinen" Abteilungen miterlebt, die Einführung der nachfolgenden Fla-Raketen-Systeme war für mich absolutes Neuland. Und das macht das Buch so spannend, es zeigt, das eine stete Weiterentwicklung der Brigade erfolgte, nur dadurch war es möglich, ständig ihren Beitrag zur Sicherung des Luftraumes der DDR und zur Erhaltung des Friedens zu leisten. Den Autoren und den Co-Autoren um Bernd Kirchhainer ist es zu danken, das eine Dokumentation entstand, die das Leben in unserer 43.FRBr. zum Ausdruck bringt, sachlich, kritisch und unverfälscht. Achim Völz"


Hinweise zum Buch & DVD zur 43.Fla-Raketenbrigade „Erich Weinert“ Sanitz:

a) Buch „43. Fla-Raketenbrigade ‚Erich Weinert‘-Fakten und Geschichten“, ISBN 978-3-942477-31-4, Steffen-Verlag, Preis 19,95 €

Inhalt:
Die 43.Fla-Raketenbrigade „Erich Weinert“ der NVA war der erste und modernste taktische Verband innerhalb der Luftverteidigung der DDR und zeichnete für den Schutz des Luftraumes entlang der DDR-Ostseeküste verantwortlich. Als einzige Fla-Raketenbrigade der Luftverteidigung war sie mit vier Waffensystemen, einschließlich des Komplexes S-300, ausgerüstet. Im ersten Teil des Buches werden Struktur, Ausrüstung und Gefechtsmöglichkeiten beschrieben. Ein Abschnitt mit detaillierten Auszügen aus der Chronik schließt sich an. Am umfangreichsten sind die Zeitzeugenberichte vom Soldaten bis zum Oberst, vom Zivilbeschäftigten bis zu Familienangehörigen, authentisch, humorvoll und auch kritisch über Erlebnisse und Erfahrungen während ihrer Dienstzeit bzw. ihres Lebensabschnitts. Fotos, Skizzen, Dokumente und Übersichten ergänzen und vertiefen den Inhalt.



b) DVD „43.Fla-Raketenbrigade ‚Erich Weinert‘“,,, nur über das TRADI Sanitz,  Preis: 7,50 €

Inhalt:
Dia-Show mit Bildern & Videoteilen zur Geschichte der 43.FRBr einschließlich 03.10.1990 ff
Kapitel Archiv-Dokumente
Kapitel unveröffentlichte Buchbeiträge
Kapitel Ausstellung „50 Jahre Garnisonsort Sanitz“ 2012 mit den Postern des NVA-Ausstellungsteils


Bezug: Buch über Verlag, Buchhandel, Amazon.de -  Buch bzw. DVD auch direkt vom Autor über TRADI Sanitz-Bernd Kirchhainer, Schwarzer Weg 1, 18190 Sanitz, Tel.: 038209-799, e-mail: bernd@kirchhainer.de  


Wer schon mal vorab reinschauen möchte, eine LESEPROBE unter dem folgenden Link vom Steffen-Verlag: 


 
 

 

Mittwoch, 28. November 2012

Terrorliste IV

Wer ist eigentlich ein Terrorist?

Da wir in einem Rechtsstaat leben, ist das natürlich alles ganz rechtsstaatlich geregelt ... oder so. Neben der Terrorliste der EU, die inzwischen über 7.000 Perosnen und Organisationen umfaßt, gibt es für die Sicherheitsorgane der BRD noch eine Antiterrordatei (ATD). Die Datei ist in der Geheimhaltungsstufe "Geheim" eingestuft und damit im Gegensatz zu der der EU nicht öffentlich.
 
»Derzeit stehen schätzungsweise 16.000 Datensätze darin ...« Eine Welt voller Feinde. »Gespeichert werde "...einfach alles, was man über einen Menschen formalisiert wissen kann. Dazu existieren noch sogenannte Freitextfelder, in die die einstellende Behörde beliebige Anmerkungen schreibt, die nicht kontrolliert werden"« (Zeit-Online vom 6.11.2012).
 
»Das Kafkaeske der Situation offenbart sich allein schon bei dem Versuch, falsche Daten über sich in dieser Datenbank ändern zu lassen. Denn es gibt keine zentrale Stelle, an die sich Betroffene wenden können. Und nur die Behörde, von der der ursprüngliche Eintrag stammt, kann ihn auch wieder ändern. Daher muss der Betroffene diese zuerst einmal identifizieren – somit an mehr als 40 Polizeibehörden, Landes- und Bundesämter des Verfassungsschutzes und andere Geheimdienste einen Auskunftsantrag stellen« (Zeit-Online vom 27.11.2012).
 
Hier findet sich die schriftliche Stellungnahme des Chaos Computer Clubs (CCC) anläßlich der Anhörung am 6. November 2012 an das Bundesverfassungsgericht (1 BvR 1215/07):
 
Interne Links:

Vorsorglich:
Nicht zu verwechseln mit dem "Nachrichtendienstliche Informationssystem" (NADIS) des Verfassungschutzes der BRD. Dieser soll sich nicht mit "lächerlichen" 7.000 oder 16.000 Datensätzen abgeben, sondern enthalte 1.172.797 personenbezogene Eintragungen.

Dienstag, 27. November 2012

Bargeld für Syrien

Nun, da hat der "investigativen Journalismus" wieder zugeschlagen. Unter der Überschrift: "Russland schickte tonnenweise Geld an Assad" meldete heute das ehemalige Nachrichtenmagazin "Der Spiegel":
 
»Syriens Machthaber Assad ist international isoliert, doch auf Russland kann er sich offenbar verlassen: Laut der US-Nachrichtenseite ProPublica hat Moskau zuletzt 240 Tonnen Banknoten nach Damaskus geschickt. Das Regime braucht das Geld dringend, denn die heimischen Steuereinnahmen brechen weg.«
 
Na, da muß man den Artikel wieder bis zum Schluß intensiv lesen, um zu ahnen worum es "lediglich" geht: »In der Vergangenheit hatte die Österreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH, eine Tochtergesellschaft der österreichischen Zentralbank, syrische Banknoten gedruckt. Der Auftrag wurde beendet, als die Europäische Union Sanktionen gegen das Assad-Regime beschloss ... Banknoten ..., die in dem Druckvertrag der beiden Länder vereinbart wurden ....«
 
Also, Syrien hatte früher seine Banknoten in einen EU-Staat drucken lassen und nunmehr macht eine Firma in Rußland das Geschäft. Sanktionen haben immer zwei Seiten :-D
 
Ich hätte statt "Spiegel" zu lesen, gleich bei "RIA Novosti" vorbeischauen sollen. Gleiche Qeulle wie der "Spiegel" aber konkret: »Der syrische Botschafter in Moskau, Riad Haddad, hatte im Sommer bekannt gegeben, dass Syrien sein Geld bei einem russischen Unternehmen drucken lässt. Vorige Woche teilte der Leiter des Staatsunternehmens Gosnak, Adkadi Tratschuk, mit, dass Russland den syrischen Auftrag über den Geldexport erledigt habe. Ihm zufolge ließ Syrien mehrere Jahre lang sein Geld in Österreich herstellen. Nach der Verkündung der EU-Sanktionen lehnte das österreichische Unternehmen den fälligen Auftrag ab, deshalb wandte sich Syrien an Russland, hieß es.«
http://de.ria.ru/politics/20121127/265018830.html

update
Hier der Originalartikel auf Englisch:
http://www.propublica.org/article/flight-records-list-russia-sending-tons-of-cash-to-syria/

Donnerstag, 8. November 2012

Bericht zur Konferenz zum 50. Jahrestages der LV

Gruppenbild
Endlich habe ich den Bericht über die Konferenz anlässlich des 50. Jahrestages der Gründung der Luftverteidigung der NVA und des 50. Jahrestages der Gründung des FRR-13 online gestellt: