Samstag, 14. März 2020

Tag der offenen Tür TRADI SANITZ am 29.02.2020 …







































 













 










 













 











 











Ja, so wie es diesen 29.Februar nicht oft gibt, so war auch dieses Treffen ein Besonderes! Das 10-jährige Jubiläum Tag der offenen Tür TRADI SANITZ! 

Ihr habt uns überrascht mit der Anzahl der Besucher und mit den tollen Ideen, über die ich noch berichte.                                           
Mein Anruf bei den Wetterverantwortlichen hat erstmals nicht geholfen - Regen!!! So etwas gab es noch nie in den letzten 10 Jahren. Leseraum, TRADI-Ausstellung, Flure, Garage und die Sitzecke im Garten waren sofort besetzt. Einen Dank an Günter Kazen, der einen Gartenpavillon mitbrachte und somit für zusätzlichen geschützten Platz sorgte. Und an Familie Moosbach, die „ganz nebenbei“ ein Video-Aufnahmeteam bildete. Überall bildeten sich Grüppchen und die Diskussionen begannen.                                                                                        
In der Garage fand ich noch eine Schreibmaschine und zwei große technische Na-Geräte. Ihr staunt immer so schön, wenn ich zu allen Exponaten lustige Geschichten erzählen kann. Zu diesen Funden werde ich erst noch die Geschichten suchen müssen. Dabei sind es die Berichte, die unser TRADI SANITZ leben lassen. So z.B. die Objektbeflaggung in der 43.FRBr der NVA in Sanitz und die Fahne, die am 02. Oktober 1990 um 24.00 Uhr durch die Bundeswehr eingeholt wurde. Beide liegen bei uns. Auch die Erinnerung an das Vollkornbrot in der Dose, das gern auf die Urlaubsreisen mitgenommen wurde. Die Komplekte in Originalverpackung von 1974, und da waren sich alle einig, sind auch heute noch genießbar. Selbst der Wanderpokal vom Verpflegungsdienst hat eine tolle Geschichte und würde heute noch ein gutes Bild mit den Friedenstauben auf der Feldküche als Auszeichnung abgeben. Detlef Merten oder doch besser „Resi Otto“ konnte in all den Jahren aus gesundheitlichen Gründen nie kommen. Er schickte Bilder und Berichte und gab nun seinem Kumpel den Auftrag, mal nach seinem Wehrdienstausweis zu forschen, den er dem TRADI überlassen hatte. Ein Griff und der Ausweis war parat… 
   
Wie in allen vorherigen 10 Jahren kamen neben „alten“ Bekannten auch neue Gesichter, z.T. mussten Altbekannte hinter kräftigen Bärten oder lockigen Haaren erst wieder neu „identifiziert“ werden. Fast 100 Teilnehmer waren angemeldet, auf Grund Grippe, Erkrankung und anderen Gründen mussten einige leider absagen - auf unserem kleinen Hof dann aber trotzdem noch 81 Gäste, ein Rekord! Wenn wir bedenken, dass aus 10 Bundesländern sowie aus Tschechien (der Hans Dieter Stange) die Besucher gekommen waren, dann sind wir hier in Sanitz doch so etwas wie ein Mittelpunkt.
Ihr macht uns schon stolz mit dem Vertrauen, all die Berichte und Dinge zu bewahren und für viele junge Menschen in Erinnerung zu behalten. Kommen doch über das Jahr verteilt Wandergruppen, Urlauber und - sehr wichtig - auch Schüler zum TRADI, die etwas über die Zeit des „Kalten Krieges“ erfahren wollen.
In der Sitzecke stellte Peter Kraus sein Buch über die S-200 vor. Daneben hatte Karl-Heinz Schmidt seine Modelle aufgebaut. Er nimmt auch an Meisterschaften des Modellbaues teil…Danke für diese Bereicherung unseres Treffens. Rainer Behrendt aus Wittstock hatte im vergangenen Jahr die Idee für ein T-Shirt mit dem Wappen der 43., nun eine neue Idee - für unseren allseits erfahrenen Kochlöffelhalter Fietsche Jahns brachte er eine Jacke und Kochmütze mit und beförderte Fietsche verdient zum 3*** Koch! Sofort wurde der Koch zu einem umschwärmten Foto-Objekt.
Dann zum Vortrag nach Wendfeld- an liebevoll gedeckten Tischen mit frischen Blumen bekam jeder seinen Lieblingsplatz sowie Kaffee und Kuchen in der Landpension Wendfeld.

Wir begrüßten offiziell den Abgeordneten des Landtages M-V Peter Ritter. Sein aktuelles Thema § 18a der Landesverfassung MV oder im Klartext … Demokratie. Es ist schon erschreckend, wie sehr die Demokratie in diesem Land missbraucht wird. Die Polizei muss Fußballchaoten bewachen und neben uns wachsen Hass und Terror. Ja, auch Bernd und mich hat dieser Hass getroffen: zwei Briefkästen wurden gesprengt und ich erhielt auch „Post“. Kein schönes Gefühl, aber mich kann man mit diesen Mitteln nicht einschüchtern. Danke auch an den Dr. Wolfgang Weiss, ebenfalls Mitglied des Landtages M-V, der hier aber als Ehemaliger der FRA 4334 sprach. Die Handhabung mit Munition waren in der NVA wie auch heute in der Bundeswehr streng geregelt. Leider kommt es heute aber zu großen Verstößen, wie die Zeitungen über Waffenfunde berichten. Der Vortrag war interessant, vielen Dank, Peter! Wünsche, Ideen und Vorschläge für das Treffen 2021 nehmen wir gerne entgegen und versuchen, diese zu berücksichtigen. Unser Projekt - „Gefördert durch die Ehrenamtsstiftung MV“. Bis zum nächsten Jahr alles Gute und bleibt gesund! Barbara


Montag, 17. Februar 2020

Übersicht über Bedrohungen in den Medien

Seit den 1970er wurden u.a. folgende mehr oder weniger großen oder sogar katastrophalen Bedrohungen mit unterschiedlicher Intensität durch Medien nahegebracht. Unvollständige Übersicht zum nachschlagen und gruseln.

•         Russische Grippe (Subtyp A/H1N1; 1977 / 1978)
•         Nematoden (Fadenwürmer; ca. ab 1980 medial im Fokus)
•         AIDS / HIV (seit 1981)
•         Salmonellen (mindestens seit 1990)
•         (Afrikanische) Schweinepest (ab ca. 1995 / 2014 im Fokus)
•         Rinderwahnsinn (BSE; Creutzfeld-Jacobsen; ab 1996)
•         Vogelgrippe (H5N1, H5N8, H5N9 - 1997 / 2013)
•         multiresistente Keime in Krankenhäuser (seit 2000)
•         Legionellen (ca. 2001)
•         Acrylamid (ab 2003)
•         SARS (2002/2003)
•         Schweinegrippe (Neue Influenza-A/H1N1; 2009 / 2010)
•         EHEC (2011)
•         MERS-CoV (2012)
•         Coronavirus (COVID-19 aus China; 2020)

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•         Erdbeben
•         Kometen
•         Klimakatastrophe (1977; 2018)
•         Ozonloch (ca. seit 1980)
•         Saurer Regen (1980er)
•         Waldsterben (1980er)
•         Killerbienen (Wanderung von Süd-, nach Nordamerika; 1980er)
•         schmelzende Polkappen (1996)
•         Hochwasser (mind. seit 1996)
•         Insekten- / Bienensterben (bereits seit ca. 2004)
•         Vulkanausbrüche (mit / ohne Flugasche / Flugverbote; wie 2010)
•         Dioxineier (ab 2010)
•         Genmanipulierte Lebensmittel (ab 2010 und TTIP 2013 / 2014;
  Soja / -produkte,  Monsterfisch / "Frankenfish", Chlorhuhn)
•         Pestizide / Herbizide / Glyphosat (ca. 2011 / 2015 / 2018)
•         Feinstaub / Stickoxyde / CO2 (seit 2015)
•         Waldbrände (2019 / 2020)

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•         Atomkrieg
•         Terroristen im allgemeinen (seit 1970)
•         Tschernobyl / Atomkraftwerke (bedeutend seit 1986)
•         Rentnerschwemme (ab 1986, Begriff seit 1996)
•         Der Wiedergänger Hitlers in Belgrad (Milošević; 1991 - 2000)
•         Der Irre in Bagdad (Saddam Hussein; 1991 - 2003)
•         Amok-Läufer (ab ca. 1999)
•         Ego-Shooter / Killerspiele (seit 1999)
•         Al-Qaida / Osama Bin Laden (2001 - 2011)
•         Anthrax (Milzbrand; Patriot Act, Irakkrieg - 2001 und 2015)
•         Irakische Massenvernichtungswaffen (2001 - 2003)
•         Islamistische Schläferzellen (ca. seit 2004)
•         Iranische Raketen (seit 2006)
•         Nordkoreanische Raketen (2008 - 2019)
•         Putin! (mindestens seit 2008)
•         Blackout und Kernschmelze (seit 2012)
•         IS / ISIL / Deasch (medienwirksam ab 2014)

Vielleicht war bereits die "Spanischen Grippe" (Subtyp A/H1N1; 1918 - 1920) die Mutter aller Panikmache-Krankheiten?

Ein Indiz ist, daß die Todeszahlen der "Spanischen Grippe" nunmehr zwischen 25 Mio. und 50 Mio. Menschen angegeben werden. Man weiß es also nicht. Zufälligerweise war gerade der 1. Weltkrieg mit relativ gesicherten rd. 17 Mio. Opfern zu Ende und eine Welle von Revolutionen ging durch Europa.

Denn:

"Bewusst setzen bestimmte Kräfte genau solche Ängste ein. Sie wissen: Das Bindemittel Angst lässt sich leichter anrühren als früher. Es verklebt die Vernunft. Zu selten tritt dies ins Bewusstsein: Wer Angst sät, will Macht ausüben. Wer Emotionen steuern kann, hat ein wirkungsvolles politisches Instrument in der Hand." So die "Tagesschau", die richtiges schrieb und prompt mit dem Finger auf andere zeigte.

Dienstag, 17. Dezember 2019

Alle Jahre wieder zum TRADI SANITZ...







Alle Jahre kommt also nicht nur der Weihnachtsmann! Sondern auch Ehemalige, Freunde und Interessierte zum "Tag der offenen Tür TRADI SANITZ" - diesmal am Sonnabend, den 29.02.2020!
 
Dann bereits zum 10-jährigen Jubiläum dieser Treffen! Wir freuen uns schon jetzt über Eure ersten Anmeldungen und Euren Besuch!


Der Ablauf ist wie immer: um 10.00 Uhr öffnen sich die Türen des TRADI im Schwarzen Weg 1. Die Wandgalerie mit neuen Postern, das TRADI selbst, U-2 Poster in der Garage und der Verkaufsstand mit einigen Überraschungen für Euch anlässlich des 10-Jährigen. Wer früher kommt, bitte Sportzeug mitbringen – auf geht`s zum Frühsport. Gegen 11.00 Uhr der obligatorische Erbseneintopf von Barbara, danach Richtung Wendfeld ins ehemalige TA-Objekt zum Vortrag, Kaffee & Kuchen, Erzählen. Peter Ritter, sicherheitspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke im Landtag M-V, ist diesmal der Referent. Einige von Euch werden ihn sicherlich kennen, u.a. NSU-Ausschuss usw.

Nach dem Vortrag & Fragestellungen zum Thema des Vortrages stellt anschließend Peter Kraus kurz sein Buch S-200 vor. Die ersten Anmeldungen zum Besuch am 29.02.2020 sind wie bereits berichtet also schon eingetroffen - falls Ihr die Reise zu uns schon einplanen könnt: bitte gebt uns einfach eine Nachricht! TRADI SANITZ: 038209-799 mit AB. Parken am besten auf dem NORMA-Parkplatz gleich in der Nähe. Vielen Dank!

Wir wünschen Euch noch eine entspannte Vorweihnachtszeit, schöne Feiertage und einen „senkrechten“ Start ins neue Jahr! Vor allem aber Gesundheit!

Und zur Welt heute allgemein:

Wenn die Weihnacht kommt, soll man sich fragen,                                                                        
ob es nicht besser wär` und nicht so schwer,
wenn der Friede nicht nur an Feiertagen,
sondern allezeit auf Erden wär`.

In diesem Sinne viele Grüße aus Sanitz
Barbara & Bernd




Sonntag, 4. August 2019

Zum Buch „Chronik des Lehrstuhls FRT/LV Militärakademie "Friedrich Engels" 1959 bis 1990", Autorenkollektiv, Leitung: Dr. Wilfried Schmidt



Beim Treffen "Tag der offenen Tür TRADI SANITZ" am 02.03.2019 stellte Dr. Wilfried Schmidt das Buch vor und stieß auf großes Interesse. Auf unserer DVD zu dem Treffen haben wir einen kurzen Beitrag zu dem Buch reingenommen, hier einige Bilder vom Treffen und der Video-Clip...