Samstag, 22. Dezember 2007

Die Geschichte des Abfangjägers MiG-25

Das ist die Geschichte des geheimnisumwitterten Abfangjägers, der ab 1968 in der Modifikation MiG-25P den sowjetischen Luftstreitkräften zugeführt wurde.

Das Auftauchen der neuen Jäger führte zu starken Einschränkungen der Aktivitäten der US - amerikanischen Aufklärer SR-71, die bis dahin sehr aktiv an der Ostgrenze der UdSSR Aufklärungsflüge durchgeführt hatten.

Bis zum September 1976 wurde die MiG-25 ausschließlich von den sowjetischen Luftstreitkräften und der Luftverteidigung auf sowjetischem Territorium genutzt. Eine Ausnahme bildeten die in der DDR stationierten Fliegerkräfte der UdSSR. So erfüllte das 931. Selbstständige Garde - Aufklärungsgeschwader (931, OGwRAP) in Werneuchen seit 1968 Aufklärungsaufgaben und Aufgaben der elektronische Kriegführung, auch mit der MiG-25R. Der Abfangjäger MiG-25PD wurde ab Ende der 1970er im 787. Jagdfliegergeschwader (787. IAP) in Finow eingesetzt.

Der Entführung einer MiG-25P vom Flugplatz "Sokolowka" (kml-Datei) nach Hokodate durch Oberleutnant Viktor Belenko und ihre Folgen wird ebenso ausführlich geschildert, wie die Entwicklung und Einsatz dieses ausgewöhnlichen Flugzeuges, von dem sich noch einige Exemplare im Einsatz befinden sollen.

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Kommentare:

  1. Norbert Schützke2. Januar 2008 um 17:36

    Unverständlich erscheinen einige Zeitangaben zur Stationierung der MiG-25 in Deutschland. In anderen Publikationen - die auch dem Autor, Hr. Hentschel zur Verfügung stehen sollten - kann der Leser andere Zeitdaten usw. entnehmen. Auch Hr. Veith könnte dies tun. Warum wird die Leserschaft dann hier mit falschen Angaben konfrontiert? (Einige Angaben wurden im Eintrag von Hr. Veith in den letzten Tagen derart verändert so dass sich ein Teil der groben Fehler reduzierte) Offensichtlich verbergen sich im Inhalt der CD Fehler die auch in der "Produktrezension" (?) Eingang fanden. Die Stationierung von MiG-25 zum Abfangen von SR-71 führte realistisch nicht zu einer Reduzierung derartiger Aufklärungsflüge. Erst mit Verfügbarkeit der MiG-31 wird diese Aussage heute von russischer Seite aufgestellt. Siehe [URL=]http://www.fliegerrevue.de/fr_heft.asp?PG=144&AID= 18041[/URL] Der verwendete Sprachstil (Geschwader feat. Regiment) scheint sich an den Bedürfnissen der Nutzer (bevorzugt Angehörige der bewaffneten Organe der ehem. DDR) dieser Webseite anzupassen - da kann man dann auch mal die historische Wahrheit ignorieren. [URL=]http://www.holgermueller.eu/publikationen/fliegerrevueextra15.htm[/URL] Sei es wie es sei. Warum aber immer nur Abgeschreibe und Zusammenkopiere? Das kann man sicherlich besser machen. Hr. Hentschel als Fachmann zum Thema sollte vieleicht bei seinem Themengebiet bleiben, da kann die werte Leserschaft auch weiterhin auf Qualität gespannt sein. Ob sich die CD's allerdings in einigen Jahren dann noch öffnen lassen steht auf einem Blatt.

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  2. Nun ja, Norbert -

    Du weiß selbst, daß herr Hentschel zu der Gruppe NVA-Offizieren gehörte, die einen möglichen Einsatz der MiG-25 in den LSK / LV der DDR prüften ... mithin ist es nix mit "Warum aber immer nur Abgeschreibe und Zusammenkopiere?"!

    Und ebenfalls ist nix Fehler ... es ist eben nicht sicher, ab wann _genau_ die Maschinen diese Maschinen über dem Territorium der DDR handelten, daher die Angabe eines größeren Zeitraumes. Sicher ist - darauf stellt der AUtor eigentlich lediglich ab - der Einsatz erfolgte _vor_ dem Ereignis von 1976.

    Und ob sich "in hundert Jahren" noch PDF-Dateien öffnen lassen, das wissen wir beide nicht. Es interessiert mich ehrlich gesagt auch nicht. Wer seinen "Enkeln" die Bücher hinterlaasen möchte, sollte sie eben ausdrucken oder permanent Sicherungskopien anfertigen.

    Norbert, Hand aufs Herz: Das was Du bekrittelst stört dich doch nicht wirklich! Was Dich stört ist, daß hier eine Publikation vorliegt, wo nicht "auf Russen-Technik" herabgeblickt wird. Hier wird eine technische und militärische Leistung entsprechend gewürdigt. Hier klingt Solz durch. Stolz auf die eigene Lebensleistung und die Leistungen der sowjetischen Konstrukteure und Soldaten. Das ist natürlich nicht "Mainstream", nicht "up to date", das ist ehrlich!

    Das "ehrlich" au der Mode ist, nun damit muß ich leben.

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  3. Hallo Herr Peter Veith, aus akutellem Anlass was zum Thema das auch für Herrn Hentschel von Interesse sein dürfte. Im übrigen ist mir unverständlich wie sie mir unterstellen können das ich auf "auf Russen-Technik herab blicken würde". Woraus leiten sie das ab? Bleiben sie doch beim fachlichen und da liegt Herr Hentschel nachweislich falsch. Alleinig die Fehlerqoute und das ganze Abgeschreibe stört mich da es so nicht sein müsste. Man muss nur richtig recherchieren. Es geht ja schlussendlich um die Zeitdaten des Einsatzes der MiG-25 in der DDR. In der letzten Fliegerrevue-Extra 21 auf der vorletzten Umschlagseite wird ein Artikel angekündigt der das Thema behandeln sollte. Soweit ich das richtig interpretiere um die sowjetischen Atombomben in Osteuropa im Kalten Krieg. Da spielt die MiG-25 eine nicht ganz unwichtige Rolle. Der Link für diese Ausgabe Nummer 22 wäre dieser hier, sobald die Ausgabe in wenigen Tagen erhältlich ist sollte dieser auch arbeiten: http://www.fliegerrevue.de/fr_extra.asp?PG=173
    Also warten wir ab was da kommt und ob es neue Informationen zum Thema gibt.

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  4. Hallo Norbert,

    [Russentechnik] "Woraus leiten sie das ab?"
    Nun, aus dem was Du schreibst. Sollte ich mich irren, würde mich das hier freuen.

    "Man muss nur richtig recherchieren"
    Dann tu es DU doch! Das ist doch das phantastische am digitalem Medium, daß er alles veröffentlichen kann, ohne nennenswerte Kosten.

    "Also warten wir ab was da kommt und ob es neue Informationen zum Thema gibt"
    Die Betonung liegt auf "neu"! Sollte es neue, belastbarere, bessere Infos geben, ist es in diesem Medium kein Problem, diese in seine Arbeiten einfließen zu lassen.

    Aber wirklich gut, daß Du Deine Gedanken hier einbringst.

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  5. Hallo Herr Veith, schnelle Reaktion ihrerseits. Immer Kampfbereit wie man lesen kann ;-)
    Ernsthaft, wegen dem recherchieren und weil Sie mir das zuschieben. Hr. Hentschel hat doch was über MiG-25 produziert und fehlerhafte Angaben genutzt. Und das obwohl doch die verfügbaren Quellen belastbar sind. Da muss er sich also auch Kritik gefallen lassen. Insofern braucht es keine neue Quellen. Er muss nur die richtigen nutzen und nicht den alten Kram abschreiben. Das Thema der MiG-25 in Deutschland ist doch längst durch. Außer möglicherweise deren Nuklearrolle. Hier der Link: http://www.fliegerrevue.de/fr_extra.asp?PG=173&AID=21019

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